Mobile Datensicherung für den Dreh

Speicherkarten am iPad sichern.
Verifiziert. Ohne Laptop.

Offloadr kopiert dein Drehmaterial von Speicherkarte oder Foto-Bibliothek auf SSD und NAS – so schnell, wie deine Hardware es hergibt. Jede Datei wird gehasht, einzeln verifiziert und bis auf das Laufwerk durchgeschrieben: „GESICHERT“ erscheint erst, wenn wirklich alles stimmt. Direkt am iPhone und iPad.

Version 3.0 Projekte mit gespeicherten Zielen · Drehtag-Zähler · Historie nach Projekt · klarer Fehler-Screen Alle Neuerungen ansehen

€4,99 einmalig · kein Abo · iPhone, iPad und Mac

5,0 4 Bewertungen im App Store
bis ~1 GB/sNVMe-SSD an iPad Pro (USB 3)
xxHash-64 · SHA-256verifiziert nach ASC MHL v2
0Cloud, Tracking, Accounts
ascmhl mit Chain – kompatibel mit YoYotta Hedge / OffShoot Silverstack Lab Pomfort
Wer dahinter steckt

Entstanden auf dem Tauchschiff, nicht am Schreibtisch

Daniel Kainz bei der Arbeit mit der Kamera
Daniel Kainz

Offloadr ist entstanden, weil ich meine eigenen Videos und Fotos auf Tauchreisen sicher wegsichern wollte – und keine Lust mehr hatte, dafür im Finder am iPad herumzuschieben. Was ich brauchte, war ein schneller, verlässlicher Ablauf, der auch am Tauchschiff oder abends im Hotelzimmer funktioniert. Genau dort sind die Entscheidungen gefallen, was „gesichert“ heißen darf.

Programmiert habe ich Offloadr mit Claude (Anthropic) als Assistenz. Anforderungen, Entscheidungen und Tests kommen von mir. Das schreibe ich hier hin, weil es bei Datensicherungs-Software niemanden interessieren sollte, wer den Code getippt hat – sondern ob man ihm nachrechnen kann. Kann man: jede Sicherung ist unabhängig prüfbar.

Was ist Offloadr

Der Offload-Workflow, der aufs iPad passt

Auf dem Set zählt jede Minute. Ist die Karte voll, muss das Material gesichert sein – schnell, lückenlos dokumentiert und ohne bange Momente beim Formatieren. Professionelle DIT-Software war bisher teuer, an den Desktop gebunden oder zu umständlich für den Drehalltag. Offloadr bringt den kompletten Offload-Workflow auf das Gerät, das ohnehin in deiner Tasche steckt – ohne Abstriche bei Sicherheit oder Funktionsumfang.

Für wen

Gemacht für alle, die kein Material verlieren dürfen

DITs

Digital Imaging Technicians

Karte rein, Ziel wählen, starten. Am Ende steht ein vollständiges Übergabepaket aus MHL, PDF-Report und Metadata-Export – ohne Herumsuchen, ohne manuelles Protokollieren.

Solo & Kamera

Kameraleute & Solo-Filmemacher

Kein Laptop-Setup nötig: ein iPad, eine SSD an USB-C – fertig ist der mobile Backup-Workflow. Am Set, im Van, im Hotelzimmer.

Foto / RAW

Fotografen mit großem RAW-Volumen

DNG, HEIC und JPEG direkt aus der Foto-Bibliothek auf NAS oder SSD sichern – verifiziert und mit Metadata-Export. Fotos unterwegs sichern, ganz ohne Laptop.

In vier Schritten

Speicherkarte auf SSD sichern – so läuft ein Offload

01

Quelle wählen

Speicherkarte, USB-Laufwerk, einzelne Dateien oder direkt aus der Foto-App.

02

Ziel wählen

Externe SSD, NAS, SMB-Netzlaufwerk – optional ein zweites Ziel für redundantes Backup.

03

Offload starten

Offloadr kopiert, hasht und verifiziert vollautomatisch. Parallel, ohne Wartezeit.

04

Übergabe

Bestätigung „GESICHERT“, dazu MHL, PDF-Report und Metadata-Export im Zielordner.

Was Offloadr anders macht

Ehrliche Verifikation. Echte Geschwindigkeit. Null Verwaltung.

Ehrlichkeit

„GESICHERT“ erscheint nur, wenn wirklich jede einzelne Datei auf jedem Ziel verifiziert wurde. Sonst steht dort in Rot „NICHT GESICHERT“ – kein Schönreden, kein stilles Weiterlaufen nach Fehlern.

Geschwindigkeit

Direkter I/O auf C-Ebene mit Double-Buffering liest deine SSD am Limit. Das Hashing läuft parallel zum Kopieren und kostet keine extra Zeit – der Durchsatz hängt damit an der Hardware, nicht an der App.

Null Verwaltung

Nach jedem Offload erstellt Offloadr automatisch alles für eine professionelle Übergabe: MHL im ASC-Standard, PDF-Report, Metadata-CSV und ein vollständiges Log – ohne einen einzigen Handgriff.

Highlights

Der Kern von Offloadr – und wofür es gebaut ist

Kopier-Engine

Superschnelle Transfers

Dateien werden größer, Karten und Reader schneller – der Flaschenhals darf nicht die Software sein. Offloadr nutzt direkten POSIX-I/O mit F_NOCACHE und umgeht damit den RAM-Cache des Systems. Jedes Byte landet direkt auf dem Ziel.

  • Double-Buffering: Lesen, Schreiben und Hashen laufen parallel
  • Das Limit setzt die Hardware, nicht die App: am iPad Pro mit USB 3 sind rund 1 GB/s erreichbar, iPhones ohne Pro liefern über USB 2 deutlich weniger. Oft bremst der Kartenleser zuerst
  • Hashing kostet keine Extrazeit – es läuft parallel zum Kopieren, nicht danach
  • Durchsatz-Graph in der App zeigt Einbrüche durch Throttling oder vollen SLC-Cache sofort

Lesegeschwindigkeit im Vergleich

Richtwerte vom iPad Pro (USB 3) mit NVMe-Gehäuse. Deine Werte hängen an Gerät, Kartenleser und Laufwerk – iPhones ohne Pro liegen über USB 2 deutlich darunter.

Offloadr → NVMe-SSD (USB-C)~1.000 MB/s
Offloadr → SATA-SSD~520 MB/s
Dateien-App (manueller Copy)~110 MB/s
Verifikation, überall

„GESICHERT“ heißt wirklich sicher

Nach dem Kopieren verifiziert Offloadr jede einzelne Datei neu: Die Zieldatei wird frisch vom Zielmedium gelesen, ihre Prüfsumme berechnet und gegen die Quelle abgeglichen – kein Vertrauen in Schreib-Caches, keine Abkürzungen. Das Durchschreiben bis auf das Medium (F_FULLFSYNC) ist dabei nicht abschaltbar: Die Daten müssen physisch in den Flash-Zellen liegen, bevor eine Datei als gesichert zählt. Bei zwei Zielen laufen beide Prüfungen gleichzeitig und sparen bis zu 50 % Verifikationszeit.

  • Stimmt eine Prüfsumme nicht, wird die Datei als fehlerhaft markiert
  • Bei nur einem Fehler erscheint stattdessen „NICHT GESICHERT“ in Rot – mit der Zahl der betroffenen Dateien
  • Optionale 3-Wege-Verifikation liest die Quelle ein zweites Mal und deckt instabile Karten-Reads auf
  • Jeder Historie-Eintrag bekommt automatisch einen Nachweis aus Zeitpunkt, Gerät und Prüfsumme
  • Dual-Backup auf zwei Ziele gleichzeitig, beide unabhängig geprüft
Offloadr auf dem iPhone: grüner Abschluss-Bildschirm mit der Meldung GESICHERT für Karte A013
Der Bildschirm, auf den es ankommt – er erscheint erst, wenn jede Datei zurückgelesen wurde.
Übergabe-Paket

MHL, PDF-Report & Metadata – automatisch

Auf dem Set ist keine Zeit für Verwaltung – also erledigt Offloadr sie. Nach jedem Offload liegt alles für eine saubere Übergabe im Zielordner: ein vollwertiger ascmhl-Ordner mit nummerierten Generationen, Verzeichnis-Hashes und Chain-Datei – so, wie Pomfort Silverstack, YoYotta und Hedge es erwarten.

  • ASC MHL v2: Generationen, Verzeichnis-Hashes und Chain – plus integrierter MHL-Checker
  • PDF-Report mit deinem Logo, Clip-Thumbnails und Durchsatz-Graph
  • Metadata-Export als CSV (UTF-8-BOM) und JSON – GPS-Koordinaten abschaltbar
  • Neu: PDF, Protokoll und Metadaten liegen im Unterordner _Offloadr – neben den Clips bleiben nur Clips
  • Jeder Export einzeln konfigurierbar – du bestimmst, was im Zielordner landet
PDF-Report in Offloadr mit Dateiliste, Prüfsummen und Durchsatz-Graph
Der PDF-Report entsteht automatisch – mit Dateiliste, Prüfsummen und Durchsatz-Verlauf.
Technische Details

ASC MHL v2, Hashes & Reports – für alle, die es genau wissen wollen

Technische Details anzeigen

Kopier-Engine

Direkter POSIX-I/O (open/read/write) mit F_NOCACHE. Double-Buffering: Chunk A wird geschrieben, Chunk B gelesen, Hash für A parallel berechnet.

Hash-Algorithmen

xxHash-64 als Standard – ASC MHL v2, bis 15–20 GB/s, dasselbe, was Silverstack, Hedge und ShotPut Pro schreiben. SHA-256 hardware-beschleunigt, wenn Sender oder Archiv eine kryptografische Prüfsumme verlangen.

Verifikation

Zieldatei wird neu vom Medium gelesen und mit der Quelle verglichen. F_FULLFSYNC erzwingt das physische Schreiben. Optionale 3-Wege-Verifikation liest die Quelle erneut. Zwei Ziele gleichzeitig – bis zu 50 % schneller.

ascmhl & Chain

Vollwertiger ascmhl-Ordner mit nummerierten Generationen, Verzeichnis-Hashes und Chain-Datei. Der integrierte MHL-Checker prüft eigene und fremde MHLs gegen die realen Dateien.

Reports

PDF mit Clip-Thumbnails, Durchsatz-Graph, Dateiliste und Prüfsummen. Metadata als CSV (UTF-8-BOM) und JSON – GPS-Koordinaten abschaltbar, jeder Export einzeln konfigurierbar.

Inkrementeller Modus

Vergleicht Größe und Änderungsdatum und überspringt bereits Gesichertes – ideal für unterbrochene Offloads. Kopien behalten die Original-Zeitstempel.

Projekte

Ziele als Security-Scoped Bookmarks, Options-Snapshot und Drehtag-Zähler pro Dreh. Nach dem App-Start verbinden sich die Laufwerke automatisch wieder. Historie und Sammel-Report je Projekt.

Live Activity

ActivityKit zeigt Projektname, Fortschritt, Datenmenge und Restzeit auf Sperrbildschirm und in der Dynamic Island – live während des Offloads.

Netzwerk (SMB/NAS)

Alle über die Dateien-App eingebundenen SMB-Shares: Synology, QNAP, TrueNAS, Windows. Verbindungsabbruch wird sofort erkannt und protokolliert.

Fotos-Integration

Apples PHPicker – datenschutzfreundlich, ohne vollen Bibliothekszugriff. iCloud-Fotos werden bei Bedarf automatisch geladen.

Hintergrund & Meldungen

Während des Offloads bleibt das Display wach, damit sich das Gerät nicht sperrt. Benachrichtigungen melden Fehler klar – kein „erfolgreich“ mehr, wenn etwas schiefging.

System-Anforderungen

iOS, iPadOS oder macOS 26.0 oder neuer – iPhone, iPad und Mac. Externe Hardware: jede USB-C-kompatible SSD oder SMB-Freigabe. Internet nur für NAS-Ziele und iCloud-Foto-Downloads.

KategorieUnterstützte Formate
VideoMOV, MP4, MXF, M4V, AVI, MKV – via AVFoundation
RAW-VideoR3D, ARRIRAW (.ari), Blackmagic RAW (.braw) – gesichert & gehasht
Foto / RAWDNG, CR2, CR3, NEF, ARW, RAF, RW2, HEIC, JPEG, TIFF
AndereAlle Dateitypen werden kopiert & gehasht
Neu in Version 3.0

Einmal einrichten, den ganzen Dreh nutzen

Ab dem zweiten Offload ist nichts mehr neu – trotzdem musste bisher jedes Mal alles von Hand eingerichtet werden. Projekte merken sich, was gleich bleibt. Dazu ein Ergebnis-Bildschirm, der Fehler genauso deutlich zeigt wie Erfolge.

Neu

Projekte

Ziel-Laufwerke, Prüfverfahren, Begleitdateien und Drehtag einmal festlegen. Beim nächsten Offload steht alles schon – es fehlt nur noch die Karte.

Neu

Laufwerke verbinden sich selbst

Die Ziele eines Projekts werden als Lesezeichen gespeichert. Nach dem App-Start sind sie wieder verbunden, sobald die SSD hängt oder die NAS-Freigabe erreichbar ist – kein erneutes Suchen im Dateien-Dialog.

Neu

Drehtag zählt mit

Aus „Tag 3“ wird beim nächsten Offload „Tag 4“ – führende Nullen bleiben erhalten. Die Ordnerstruktur im Ziel stimmt, ohne dass jemand daran denken muss.

Neu

Fehler so deutlich wie Erfolge

Schlägt eine Prüfung fehl, erscheint ein roter Vollbild-Hinweis mit der Zahl der betroffenen Dateien und dem direkten Weg ins Protokoll. Genau der Fall, in dem die Karte nicht gelöscht werden darf, hatte bisher am wenigsten Aufmerksamkeit.

Neu

Sicheres Schreiben ist Pflicht

Das Durchschreiben bis auf das Medium (F_FULLFSYNC) lässt sich nicht mehr abschalten – warum, steht oben.

Neu

Historie nach Projekt

Aufklappbare Abschnitte je Dreh, innerhalb chronologisch, mit Anzahl, Gesamtgröße und Sammel-PDF. Was ohne Projekt gesichert wurde, steht in einem eigenen Abschnitt.

Außerdem verbessert

Kleinigkeiten, die den Set-Alltag leichter machen

  • Jede Einstellung erklärt in Klartext, was sie tut und was sie kostet
  • PDF-Report, Protokoll und Metadaten liegen im Unterordner _Offloadr – neben den Clips bleiben nur Clips
  • Quelle und Ziele lassen sich einzeln wieder leeren – vorher summierten sich Auswahlen unbemerkt
  • Der MHL Checker erklärt jetzt, wofür man ihn braucht
  • Layout-Korrekturen auf iPhone und iPad, zahlreiche Stabilitäts-Verbesserungen
Projekt-Ansicht in Offloadr mit hinterlegten Ziel-Laufwerken, Prüfverfahren und Drehtag
Ein Projekt merkt sich Ziele, Prüfverfahren und Drehtag – beim nächsten Mal fehlt nur die Karte.
Datenschutz

Keine Daten, keine Cloud, keine Überraschungen

Offloadr wurde von Anfang an mit einem klaren Prinzip entwickelt: Was auf dem Set gedreht wird, bleibt auf deinen Geräten. Kein Account, kein Login, kein Tracking.

Keine Datenübertragung an externe Server. Offloadr läuft vollständig offline.

Kein Tracking, keine Werbung, keine Nutzerprofile, keine Analyse deines Verhaltens.

Kein Account, keine Registrierung, kein Login. Einfach installieren und loslegen.

Nur nötige Berechtigungen über Apples Security-Scoped-Resources und PHPicker. Vollständiges Privacy Manifest.

Hinweis: Diese Punkte beschreiben die Offloadr-App. Diese Website selbst nutzt Google Analytics ausschließlich nach deiner ausdrücklichen Einwilligung (Google Consent Mode v2, standardmäßig deaktiviert). Details in der Datenschutzerklärung.

FAQ

Häufige Fragen

Funktioniert die mobile Datensicherung von Offloadr offline ohne Internet?
Vollständig. Offloadr läuft offline und benötigt zu keinem Zeitpunkt eine Internetverbindung – außer wenn du Fotos aus iCloud herunterladen möchtest oder ein NAS-Ziel über dein lokales Netzwerk nutzt.
Welche Speicherkarten (CFexpress, SD, CFast) kann Offloadr am iPad lesen?
Alle Karten, die das iPad als Dateisystem erkennt – CFexpress, SD (via Adapter), USB-C-Kartenleser und mehr. Offloadr sieht den Inhalt als Ordnerstruktur. Du kannst auch einzelne Ordner oder Dateien auswählen.
Kann ich eine Speicherkarte gleichzeitig auf zwei Ziele (SSD & NAS) sichern?
Ja. Offloadr unterstützt Dual-Backup: ein Pflicht-Ziel A und ein optionales Ziel B. Beide werden gleichzeitig beschrieben und anschließend unabhängig verifiziert. Erst wenn beide stimmen, meldet Offloadr die Karte als gesichert.
Wann meldet Offloadr eine Karte als gesichert?
Der grüne Bildschirm „GESICHERT“ erscheint ausschließlich dann, wenn jede einzelne Datei kopiert, vom Ziel zurückgelesen und ihre Prüfsumme ohne Abweichung mit dem Original abgeglichen wurde. Zusätzlich erzwingt Offloadr, dass jede Datei physisch in den Flash-Zellen des Laufwerks liegt, bevor sie als gesichert zählt (F_FULLFSYNC) – nicht abschaltbar. Schlägt auch nur eine Datei fehl, erscheint stattdessen ein roter Bildschirm „NICHT GESICHERT“ mit der Zahl der betroffenen Dateien und dem Hinweis, die Karte nicht zu löschen.
Welche Hash-Algorithmen unterstützt Offloadr?
xxHash-64 als Standard und SHA-256. xxHash-64 ist Teil von ASC MHL v2 und das, was auch Pomfort Silverstack, Hedge und ShotPut Pro schreiben – fremde Werkzeuge können die MHL damit ohne Nachfrage prüfen. SHA-256 läuft auf Apple Silicon hardware-beschleunigt und liefert eine kryptografisch belastbare Prüfsumme; manche Sender und Archive schreiben es vor. MHL-Dateien anderer Programme mit xxHash3-128 lassen sich im MHL Checker weiterhin prüfen.
Schreibt Offloadr eine vollständige ascmhl-Struktur mit Generationen und Chain?
Ja. Offloadr legt einen vollwertigen ascmhl-Ordner an: nummerierte Generationen, Verzeichnis-Hashes und eine Chain-Datei, die alle Generationen kryptografisch miteinander verkettet. Das entspricht dem, was Pomfort Silverstack, YoYotta und Hedge erwarten. Der integrierte MHL-Checker prüft eigene und fremde MHL-Dateien gegen die realen Dateien auf dem Laufwerk.
Was bringen Projekte in Offloadr?
Ein Projekt hält fest, was sich über einen Dreh nicht ändert: die Ziel-Laufwerke, das Prüfverfahren, welche Begleitdateien geschrieben werden und den Drehtag. Die Laufwerke werden als Lesezeichen gespeichert und nach dem App-Start automatisch wieder verbunden, sobald die SSD angesteckt ist. Der Drehtag zählt selbstständig hoch, die Historie ist nach Projekt gruppiert. Wer nur schnell eine Karte sichern will, arbeitet weiterhin ohne Projekt.
Wie weise ich später nach, dass eine Sicherung unverändert ist?
Jeder Historie-Eintrag bekommt beim Abschluss automatisch einen Nachweis aus Zeitpunkt, Gerätemodell und einer HMAC-SHA-256-Signatur über den vollständigen Eintrag – einschließlich Status und Dateiliste. Der Schlüssel dafür liegt in der Keychain des Geräts und verlässt es nie. Wird der Eintrag nachträglich verändert, passt die Signatur nicht mehr und Offloadr zeigt das an – in der Historie und im PDF-Report. Zusätzlich lässt sich die Sicherung auf dem Laufwerk jederzeit mit dem MHL Checker gegen die Prüfsummen von damals nachrechnen.
Kann ich einen abgebrochenen Offload fortsetzen?
Ja. Im inkrementellen Modus vergleicht Offloadr Dateigröße und Änderungsdatum und überspringt alles, was bereits gesichert wurde. Ein unterbrochener Offload lässt sich damit einfach erneut starten, ohne die gesamte Karte noch einmal zu kopieren. Kopien behalten dabei die Original-Zeitstempel.
Unterstützt Offloadr RAW-Formate wie R3D, ARRIRAW und Blackmagic RAW?
Offloadr kopiert und hasht alle Dateitypen – auch R3D, ARRIRAW (.ari) und Blackmagic RAW (.braw). Sie werden vollständig gesichert und verifiziert. Technische Metadaten (Codec, Framerate, Kameramodell) können bei diesen Formaten nicht ausgelesen werden, da dafür herstellerspezifische SDKs nötig sind.
Kann ich iPhone-Fotos unterwegs ohne Laptop auf SSD sichern?
Ja. Über die integrierte Fotos-App-Integration wählst du direkt aus deiner Bibliothek – Fotos, Videos, DNG-RAWs, ProRes. Offloadr sichert die Originaldateien (keine komprimierten Vorschauen) auf dein Ziel. iCloud-Fotos werden beim Export automatisch heruntergeladen.
Welche NAS-Systeme (Synology, QNAP, TrueNAS) werden für den Offload unterstützt?
Jedes NAS oder Netzlaufwerk, das sich über Apples Dateien-App als SMB-Share einbinden lässt: Synology, QNAP, TrueNAS, Windows-Freigaben und viele weitere. Einmal in der Dateien-App verbinden – danach ist das Laufwerk dauerhaft in Offloadr verfügbar.
Läuft der Offload weiter, wenn das iPad gesperrt ist?
Nein – und das ist eine bewusste Grenze von iOS, keine Nachlässigkeit. Während eines Offloads hält Offloadr das Display wach, damit sich das Gerät nicht von selbst sperrt; die Live Activity zeigt den Fortschritt auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island. Wer das Gerät aber von Hand sperrt oder die App verlässt, bekommt vom System nur wenige Sekunden Kulanz, danach pausiert der Vorgang. Lass Offloadr beim Sichern also im Vordergrund und am Strom.
Wurde Offloadr mit KI entwickelt?
Ja. Offloadr ist für meine eigenen Tauchreisen entstanden – programmiert mit Unterstützung von Claude (Anthropic). Anforderungen, Entscheidungen und Tests kommen von mir. Wichtiger als die Frage, wer den Code tippt: Du musst niemandem glauben. Jede Sicherung schreibt eine ASC-MHL-v2-Hashliste. Mit dem Standard-Algorithmus xxHash-64 lässt sie sich mit dem offiziellen ascmhl-Werkzeug unabhängig nachrechnen – Datei-Prüfsummen, Verzeichnis-Hashes und Root-Hash stimmen dort überein. (Wer SHA-256 wählt, braucht ein anderes Prüfwerkzeug: ascmhl unterstützt SHA-256 nicht.)

Bereit für Offloadr?

Sichere dein Drehmaterial verifiziert auf SSD und NAS – mit Hash-Verifikation, ASC MHL v2 und allem, was eine saubere Übergabe braucht.